Projektwoche 2018

Dieses Jahr fand die Projektwoche der Mosaikschule an drei Tagen im Mai statt. Vom 2. bis zum 4. Mai konnten die Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule in verschiedenen Gruppen an verschiedenen Projekten arbeiten. Es gab die Gruppen: Naturerkundung und Insektenhotel, Von der Kuh in den Kühlschrank, Vom Korn zum Brot, Film und Video, Sportabzeichen, Erste Hilfe und Kräuterküche. Alle diese Gruppen arbeiteten zwei Tage intensiv an ihren Projekten. Am Freitag, dem dritten Tag endete die Projektwoche in Schülerpräsentationen. Zudem konnten anschließend in einem kleinen Schulcafé Produkte aus verschiedenen Gruppen probiert werden.

Hier sind die einzelnen Projektgruppen vorgestellt.

Naturerkundung und Insektenhotel

Das erste Schuljahr arbeitete in der Projektwoche zum Thema Naturerkundung und Insektenhotel. Am Mottwoch durften die Schülerinnen und Schüler mit Bus und Bahn auf den Abenteuerspielplatz in Niederwalgern fahren. Dort erkundeten sie neben Bach, Wiese und Spielplatz auch ein Insektenhotel. Am Donnertsag sammelten die Schülerinnen und Schüler Materialien um selbst ein Insektenhotel zu gestalten, was sie anschließend mit viel Freude gebaut haben. Insgesamt genossen die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe das gute Wetter bei ihren Erkundungsgängen und schwärmen immer noch von unseren Picknicks unter freiem Himmel.

Korn und Brot

Die Klasse G3/4 beschäftigte sich in der Projektwoche mit dem Thema „Vom Korn zum Brot“. Zuerst besuchten wir die Brücker Mühle in Amöneburg, wo wir ganz viel über das Mehlmahlen früher und heute gelernt haben. Am Mittwoch lernten wir dann an Stationen, was es für verschiedene Körner gibt und wofür sie genutzt werden. Außerdem haben wir ganz verschiedene Mühlen selbst ausprobiert und gelernt, was es für Brote auf der Welt gibt. Wie das Brot vor langer Zeit erfunden wurde, haben wir nachgespielt. Am Donnerstag haben wir dann Sauerteigbrot und Brötchen gebacken, die die ganze Schule am Freitag probieren durfte. Wir fanden die Projektwoche echt LECKER!

Erste Hilfe

Die Projektgruppe „Erste Hilfe“ beschäftigte sich mit verschiedenen Problemen, die im Alltag auftreten können.
Zur Vorbereitung auf die Projektwoche absolvierten die Haupt- und Werkstufenschüler/innen zunächst einen Erste-Hilfe-Kurs. Die Schüler/innen lernten, wie man Verbände wickelt und wie sie sich im Notfall verhalten sollten. Trotz des ernstes Themas hatten alle hierbei sehr viel Spaß!
In der Projektwoche selbst wurde unter anderem der Umgang mit Gefahren im Haushalt trainiert und Sicherheitsmängel in der Schule inspiziert. In einer arrangierten Notfallsituation konnte hier unter anderem das Telefonieren im Notfall geübt werden.
Die Schüler/innen lernten außerdem, wohin sie sich bei Erkrankungen und Verletzungen am Wochenende wenden können. Bei einem Ausflug zum Universitätsklinikum wurde der Weg zum ärztlichen Bereitschaftsdienst gesucht, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.
Am zweiten Tag der Projektwoche stellten die Schüler/innen bei einer Stadtrallye fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich nur mithilfe einer Adresse in einer Stadt zu orientieren. Doch mit Hilfe von Stadtplänen, Busfahrplänen und durch nette Leute, die nach der Adresse gefragt wurden, konnten alle schließlich eine ihnen unbekannte Arztpraxis finden.
Wir sind froh, solch kompetente Mitschüler/innen zu haben, die uns in schwierigen Situationen weiterhelfen können!