Einsatz von Gebärden an der Mosaikschule

Die Mosaikschule Marburg nutzt verschiedene Gebärdensysteme. Schulübergreifend herrscht Konsens über die eingesetzten Systeme, damit Schülerinnen und Schüler problemlos miteinander die selben Gebärden nutzen können.

Lautunterstützende Gebärden

Lautunterstützdende Gebärden sind Gebärden, die zum Schriftspracherwerb eingesetzt werden. Beim Lernen des zum Buchstaben gehörigen Lautes (Graphem-Phonem-Korrespondenz) wird der entsprechende Laut durch eine Gebärde unterstützt. Dies erleichtert vor allem Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung das Erlernen dieser Zusammengehörigkeit. Die Gebärden sind in der Regel so gestaltet, dass sie den physiologischen Lautbildungsprozess nachahmen oder mit Gesten unterstreichen. Schulübergreifend nutzen wir die Handzeichen der Marburger Leseambulanz.

Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Für die Kommunikation mit nichtsprechenden Schülerinnen und Schülern wird an der Mosaikschule die Deutsche Gebärdensprache genutzt. Eine Gebärdendolmetscherin, die die DGS fließend spricht, steht an der Mosaikschule zur Verfügung.

spezielles Unterrichtsmaterial

Um Sprachbarrieren zu überwinden verfügt die Mosaikschule über vielfältige Unterrichtsmaterialien. Beispielsweise gibt es textfreie (Bilder-) Bücher, die interaktiv an Whiteboards erarbeitet werden können. Zusätzlich stehen Bild- und Symboldatenbanken zur Verfügung, um individuelle Arbeitsmaterialien zu erstellen.